Amtliche Meldung

Städtischer Verdienstorden an Johannes Reichert und Michael Faber verliehen

Mayen. Die Stadt Mayen verleiht traditionell in jeder Session einem besonderen Karnevalisten den städtischen Fastnachtsorden für herausragende Verdienste um die Mayener Faasenaacht.

In dieser Session konnten gleich zwei Personen geehrt werden, die sich über die Jahre hinweg mit viel Engagement in verschiedenen Bereichen eingesetzt haben.

Würdenträger Johannes Reichert führte sein Weg bereits in den 70er Jahren in die Faasenaacht, wo er sich mit seinem musikalischen Talent einbrachte. Vom Fanfarenzug der Prinzengarde Mayen zum Fanfarencorps „Grün-Weiß“ Mayen, wo er schließlich 1. Vorsitzender wurde und bis 1996 das Corps auch als Stabführer jedes Jahr an Faasenaacht durch Mayen führte.

Michael Faber erhielt den Orden für seine Verdienste im Vorstand der Alten Großen Mayener Karnevalsgesellschaft e.V. und als Wagen- und Bühnenbauer bei den „Jeckije Pänz“, die mit viel Herzblut zahlreiche Karnevalswagen für den Rosenmontagszug anfertigen. Michael Faber konnte hier mit seinen Kenntnissen und Fähigkeiten brillieren und beim Bau zahlreicher Prinzenwagen maßgeblich unterstützen. Bekannt ist er an Faasenaacht vor allem unter der Kinderschar, da er alljährlich mit seiner Lokomotive den Mayener Kinderzug anführt.

„Ich danke euch für die vielen Jahre, in denen ihr euch mit viel Freude und karnevalistischem Talent für die Mayener Faasenaacht engagiert. Ihr zeigt, wie wichtig es ist, dass es Menschen mit breit gefächerten Interessen und Talenten gibt. Denn was wäre die närrische Zeit und vor allem unser Rosenmontagszug ohne die traditionelle Musik und die tollen Wagen?“, bedankt sich Oberbürgermeister Dirk Meid bei den Würdenträgern.

Bildunterschrift: (Foto: Anja Steffens/Stadt Mayen)

Natürlich ließen es sich auch das amtierende Prinzenpaar Martina I. und Peter V. samt Hofstaat sowie Präsident Uli Walsdorf von der Alten Großen Mayener Karnevalsgesellschaft neben vielen anderen nicht nehmen, den neuen Ordensträgern Michael Faber und Johannes Reichert von Herzen zu gratulieren

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